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W O O D W O R K    F O R    I N V E N T O R

Autodesk Inventor bietet als Grundbaustein mit neuester Technologie nahezu alle Freiheiten in der Konstruktion von Möbeln, Einrichtungen und sonstigen Konstruktionen. Diese solide Basis wird mit Woodwork for Inventor um Funktionalitäten wie Materialzuweisung von Plattenwerkstoffen, Mehrschichtplatten, Furnieren und vor allem Kanten erweitert. Ein weiteres Werkzeug erlaubt das Positionieren von Beschlägen und das Vererben von Bearbeitungen in die Bauteile. Auf Grundlage dieser Konstruktionen lassen sich dann Stücklisten, Zeichnungen und CNC-Programme ausgeben. Woodwork wird zusätzlich zu Inventor installiert und bietet dann innerhalb der Inventor-Oberfläche eine Registerkarte mit spezifischen Befehlen und externen Zusatz-Tools wie einen Assembly-Kopierer mit dem auf einfache Art Baugruppen kopiert werden können und einen optionalen CAD-CAM-Konfigurator, um CNC-Programme z.B. im MPR-Format zu generieren.

Woodwork for Inventor in 4 Minuten

Woodwork for Inventor von links nach rechts

Web-Präsentation vom 16. Juni 2016

Sie interessieren sich für dieses Produkt?
Als Lösungspartner beraten wir Sie gerne und finden heraus, ob Woodwork for Inventor die richtige Lösung für Sie ist. Ihre Ansprechpartner sind Henrik Nüsse und Marcel Mehlich. Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns eine Mail.

ACAD-Systemhaus Service
Die Lieferung der Software erfolgt frei Haus. Für gelegentliche Nutzung der Hotline sowie Hilfestellungen bei Installation und Freischaltung bekommen Sie von uns in der heißen Phase der Einführung ein Kontingent dazu. Denn bei uns gilt das Motto: Full Service auch nach dem Kauf. Ein offenes Ohr ist Ihnen bei anspruchsvollen Themen wichtig? Kompetente Beratung und langjährige Erfahrung zählen für Sie genauso, wie angemessene Preise? Dann lassen Sie uns wissen, was wir für Sie tun können.


F U N K T I O N S Ü B E R S I C H T

 

Die Dressup-Funktion: Bekleidung des Skelettkörpers mit Platten

Diese Funktion kann die Arbeit des Konstrukteurs beim Erstellen eines Skelett-Layouts extrem erleichtern. Die Dressup-Befehle können, basierend auf einem formbasierenden Grundkörper des Möbels, einfach und komfortabel Platten daraus erstellen. Alles was Sie tun müssen ist die Grenzflächen des Möbels zu wählen und die Plattendicke und deren Position zu bestimmen. Das macht es einfach verschiedene Böden und Seiten zu erzeugen. Sie können diese Böden oder andere Körper stutzen, so wie es die Konstruktion fordert. Zudem können Sie anhand von Schnittflächen Platten erzeugen und auch hier müssen Sie nur noch den Versatz und die Stärke definieren.

Alle auf diesem Wege generierten Platten können miteinander verschnitten werden. So entstandene Beziehungen werden parametrisch gespeichert, so dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt leicht verändert und modifiziert werden können. Später wird das Skelett-Layout so im Autodesk Inventor verknüpft, dass Sie eine durchgängige parametrische Baugruppe mit allen Abhängigkeiten erhalten.

 
 

Zuordnung von Materialien wie Trägerplatten, Schichtstoffe, Verbundplatten, etc.

Woodwork for Inventor ergänzt die Software Autodesk Inventor mit zusätzlicher Funktionalität, die dem Benutzer eine leichte und anschauliche Zuordnung von Möbelmaterialien zu Teilen aus einer frei gestaltbaren Datenbank gestattet: Je nach zugeordnetem Material werden unterschiedliche Berechnungsmethoden angewandt und entsprechend in den Listen dargestellt. Dabei werden die Fläche, das Profil, die Länge und andere Maße der Platte berechnet. Dank einer umfangreichen Auswahlmöglichkeit an Materialien kann man unterschiedlich komplizierte Holzerzeugnisse konstruieren, wie zum Beispiel Korpus-Möbel, Treppen, Holzfenster, etc.

Die Erfassung von rohr- und blechartigen Teilen ermöglicht in der Konstruktion auch den Einsatz von Metallerzeugnissen und damit die Erfassung des Verbrauchs solcher Materialien. Es ist ziemlich einfach, im Laufe des Konstruierens bzw. vor der Informationsweitergabe an die Fertigung bei den Teilen einen umfangreichen Austausch der Materialien vorzunehmen. So kann man anfangs mit abstrakten Materialien arbeiten, welche die Funktion des Möbelteiles hinsichtlich des Designs beschreiben (z.B. Frontmaterial, Korpus-Material, Glas, kostengünstiges Material für Innenteile, Frontkantenmaterial u. ä.). Mit wenigen Klicks lassen sich solche Materialien vor Beginn der Fertigung durch konkrete, in der Fertigung verwendete Materialien ersetzen. Mit dieser Arbeitsmethode kann man die Zahl der vorzuhaltenden Modelle stark reduzieren und bei Bedarf schnell die notwendigen Fertigungsinformationen für die unterschiedlichsten Möbelvarianten bereitstellen.

Woodwork for Inventor unterstützt sowohl das Konstruieren einfacher Teile als auch das Konstruieren von Verbundteilen sowie die vollautomatische Ermittlung entsprechender Materialmengen. Die Rohlinge haben je nach der Geometrie des Teiles, der Texturrichtung des Materials und den vorgegebenen Toleranzen automatisch berechenbare Maße, wie Länge, Höhe und Breite, die bei der Datenausgabe im Bericht und bei der Berechnung von notwendigen Materialmengen verwendet werden.

 
 

Möbelbeschläge auf einfache Weise selbst konfigurieren und positionieren

Woodwork for Inventor verwendet eine Art der Komponentenanordnung, welche die im Voraus eingetragenen konstruktiven Bindungen in den Verbindungselementen vererbt (iMate). Der Konstrukteur muss nur angeben, an welche geometrischen Tragelemente eine bestimme Komponente verbunden werden soll und diese wird dann automatisch in allen möglichen Lagekombinationen und unter Einbeziehung der geometrischen Tragelemente vervielfacht. Im Vergleich zu den Standardwerkzeugen von Autodesk Inventor wird auf diese Weise die Anordnung von Beschlägen in der Möbelkonstruktion wesentlich beschleunigt.

Die Software liefert einige Standard-Komponenten mit, der Konstrukteur kann aber mit den Standardmitteln von Autodesk Inventor selbst solche Beschlags-Komponenten erzeugen, welche die notwendigen Änderungen an der Form von Verbindungsteilen zur Herstellung einer gewünschten Verbindung automatisch vornehmen. Dazu gehören z.B. das Erzeugen von Bohrungen wie auch die Materialzugabe im Teil.

 
 

Verbindungen und Bearbeitungen automatisch in das Bauteil vererben

Woodwork for Inventor verwendet eigene Methoden zum Bohren von Verbindungs-Löchern, die im Unterschied zu anderen üblichen Systemen eine schnelle Anordnung des Beschlags im Modell und ein automatisches vererben der notwendigen Bohrungen ermöglicht. Die Software analysiert die Lage einer Komponente bezogen auf die Teile und ein Befehl führt das automatische Ausstanzen von Löchern/Federn schrittweise durch. Da die verbunden Komponente die Veränderungen ihrer Form auf die Teile überträgt, wird die Übereinstimmung der Positionen von Löchern und Federn in verbundenen Teilen automatisch gewährleistet. Dadurch wird die Zahl von diesbezüglichen Fehlern im Vergleich zur traditionellen Art des Konstruierens deutlich reduziert.

 
 

Einfache Kantenzuweisung mit visueller Kontrolle

Woodwork for Inventor ermöglicht es, mit einem Klick auf die Plattenkante das Kantenmaterial zuzuordnen und diese zu generieren und dementsprechend die Abmessungen des Bauteils neu zu berechnen. Bei der Standard Vorgehensweise und mit den Angaben, welche Teile verkantet werden müssen, werden die Maße des Modells in Woodwork for Inventor nicht geändert. Diese werden erst beim Generieren von Spezifikationen und bei der Positionierung des Teiles für die CNC-Maschine automatisch berücksichtigt. So werden die PC-Ressourcen geschont. In bestimmten Projektierungssituationen jedoch (z.B. bei der Erstellung von präzisen Zeichnungen oder bei der Übergabe der Konturinformation an andere Systeme im DXF-Format usw.) ist es für den Konstrukteur hilfreich, die Kante als ein separates Teil zu generieren.

 
 

Werkstück-Aufmaß bestimmen und alle Teile maßgerecht berechnen

Woodwork for Inventor erweitert die Projektierungsmöglichkeiten von Autodesk Inventor mit einer für Möbelhersteller notwendigen Funktionalität. Der Konstrukteur kann mit der Funktion Materialzuordnung jedem in Autodesk Inventor erzeugten Teil das Hauptmaterial zuordnen, aus welchem das Teil gesägt wird und die Oberflächen mit Deckschichten versehen, wenn dies für die Konstruktion des Möbelstücks notwendig ist. Mit einer solchen Arbeitsweise kann man die Teile des Möbels beschreiben und später unnötige Arbeitsschritte vermeiden. Manchmal ist es für den Konstrukteur bequemer, das gesamte Teil und manchmal nur den Rohling zu modellieren. Mit Woodwork for Inventor ist es einfach anzugeben, ob die Deckschicht hinzugefügt oder versenkt im Bauteil berechnet werden soll. Mit einer Sonderfunktion kann man die Laufrichtung der Deckschicht ändern sowie die notwendigen Zugaben für den Rohling des Materials zuordnen.

Alle beschriebenen Aktionen beeinflussen die Maße des Teils und des Rohlings, die sich deswegen deutlich voneinander unterscheiden können. Woodwork for Inventor berücksichtigt diesen Faktor, berechnet automatisch diese Maße und leitet sie in die generierten Spezifikationen weiter. Alle Arbeitsschritte werden visualisiert, deshalb kann man sie leicht kontrollieren und Fehler vermeiden.

 
 

Export in Zuschnittsoptimierungen

Das CAM-Modul von Woodwork for Inventor verfügt zusätzlich über die Funktionalität für die Zuschnitts-Optimierung von Teilen, um diese möglichst effektiv aus einem Rohling zuzuschneiden. Der Benutzer kann dabei das konstruierte Erzeugnis öffnen und automatisch das CNC-Bearbeitungsverfahren für jedes Teil erstellen. Das erstellte Bearbeitungsverfahren berücksichtigt jeweils die Bekantung der Teile und die Textur-Richtung. Danach werden die erstellten CNC-Bearbeitungsverfahren sortiert und in Optimierung übertragen. Hier sieht der Benutzer die vorläufige Anordnung der CNC-Bearbeitungsverfahren auf dem Rohling. Dabei werden alle Teile nach Material auf dem jeweiligen Rohling angeordnet. Der Benutzer kann interaktiv die Anordnungsschemen bearbeiten und die Lage bzw. die Richtung der Teile auf der Platte ändern. Bei Bedarf können die Teile gelöscht, kopiert bzw. auf ein anderes Blatt übertragen werden. Auf diese Weise wird das Zuschneiden von allen Teilen vorbereitet. Nachdem der Anwender alle Einstellungen gemacht hat, werden die CNC-Programme für jeden Rohling einzeln generiert. Das Format des erstellten CNC-Programms hängt vom Werkzeug ab, welches dem Woodwork for Inventor - Material zugeordnet ist.

Woodwork for Inventor verfügt über einen sehr flexiblen Mechanismus zur Kombination unterschiedlicher Spezifikationen. Dazu muss nur eine im EXCEL-Format vorliegende Schablone ausgetauscht werden, um eine Liste in der gewünschten Form zu generieren. Nach diesem Prinzip kann dann eine Liste lesbar an andere Programmen übermittelt werden. So wird z.B. eine Verknüpfung mit Schnittprofi(t) v.8.0 für die Zuschnittsoptimierung bereitgestellt. Dazu ist ein Datenpaket vorgesehen, welches die Übergabe von Daten ermöglicht, die für ein optimales Sägen (Abmessungen von Zuschnitten) notwendig sind wie z.B. Daten über das Abkanten, das Material, den CNC-Bezugspunkt usw. Diese Daten werden dann beispielsweise zum Etikettendrucker einer Maschine weitergeleitet. Dadurch wird die Identifizierung von Teilen im Laufe der Fertigung deutlich erleichtert und die Zeit der Mitarbeiter eingespart. Auf diese Weise können auch Listen für beliebige andere Programme einfach und unkompliziert erstellt werden, welche Daten im EXCEL- bzw. CSV-Format lesen können.

 
 

Stücklisten-Ausgabe im Microsoft Excel-Format

Woodwork for Inventor verwendet einen Generator für Stücklisten, welcher anhand des konstruierten 3D-Möbelmodells automatisch die Informationen generiert, die für die Fertigung des Möbels notwendig sind (z. B., Plattenliste, Liste von Materialien und Zulieferkomponenten, Liste von Zuschnitt-Teilen, Beschlagsliste etc.). Die Informationen werden in Form von Tabellen in einer MS- Excel-Datei abgelegt, so dass man diese Information flexibel und einfach in den verschiedenen Bereichen der Fertigung sowie des Unternehmens verwenden kann. Über die MS-Excel Schnittstelle lassen sich auf einfachem Weg die Daten in viele unterschiedliche Systeme wie z.B. Zuschnittsoptimierungen oder ERP-Software überliefern. Die Stückliste kann leicht verändert und an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden – dazu muss man lediglich den Inhalt der Spezifikation in Form einer EXCEL-Datei ändern. Dank der vorhandenen Möglichkeit zur Änderung von Material- und Zukaufsteilbezeichnungen anhand von Angaben in einer Excel-Tabelle kann man die Angaben von Woodwork for Inventor ganz einfach mit den gespeicherten Angaben in anderen Systemen verknüpfen. So lassen sich zum Beispiel die Material-Codes in Woodwork for Inventor durch die im ERP-System hinterlegten Materialcodes ersetzen.

Die Stückliste von Woodwork for Inventor kann als Datei in einem eigenen separaten Format gespeichert werden. Bei der Zusammenstellung einer größeren Bestellung lassen sich mehrere Listen in einem Fertigungsauftrag zusammenfassen. Eine Verknüpfung im Autodesk Inventor ist somit nicht mehr notwendig. Stücklistendateien von Woodwork for Inventor werden im leicht lesbaren XML-Format erstellt. Diese machen es ebenfalls einfach die Daten in andere Systeme zu transportieren. Das ERP-System kann beispielsweise die Daten einer derart erzeugten Datei automatisch zur weiteren Verwendung in sein Fertigungs- und Unternehmensmanagement übernehmen.

Der Stücklisten-Generator von Woodwork for Inventor wurde mit wichtigen Schlüsselwörtern ergänzt um die Weitergabe der Daten zwischen Konstruktion und Stückliste oder anderen Tabellen zu verbessern. Es ist z.B. jetzt möglich die in Inventor vorgenommene Positionierung im Stücklisten-Generator zu verwenden. Durch diese Funktion lassen sich in der Zeichnung vergebene Positionsnummern mit der Stückliste referenzieren, so dass hier eine eindeutige Zuordnung möglich ist. Es wurden außerdem Schlüsselwörter hinzugefügt, um Informationen und Daten aus der CNC-Bearbeitung in die Stückliste zu übernehmen.  Das ist besonders bei der Erstellung der Informationen für die Etiketten der Teile wichtig. Über weitere Schlüsselwörter ist es jetzt ebenfalls möglich Informationen der übergeordneten Komponente weiter zu geben. Dadurch wird die Navigation in den Zeichnungen erleichtert, da Sie jedes Bauteil dessen übergeordnetem Bauteil zuordnen können.

 
 

Automatisches Erstellen der Bau- und Einzelteilzeichnungen

Mit Woodwork for Inventor kann mittels der AutoPlot-Funktion´automatisch ein komplettes Zeichnungspaket der Konstruktion erstellt werden. Der Anwender kann ein beliebig entworfenes Erzeugnis öffnen und ein vordefiniertes Zeichnungspaket für dieses generieren. Das können z.B. Fertigungszeichnungen bzw. Zeichnungen zum Drucken von Etiketten sein. Auf diesen Zeichnungen können aus der Konstruktion solche für die Fertigung wichtigen Information wie Maße, Kantenbild, Holztextur und Tabellen der Koordinaten von Bohrungen generiert werden. Zusätzlich können Annotationen der Bohrungen abgeleitet und die Zentren der Bohrungen automatisch markiert werden. Alle Einträge der Materialien, können unter Berücksichtigung von Materialveränderungen abgeleitet werden, die im Laufe der Konstruktion festgelegt wurden.

In Woodwork for Inventor wurde eine flexible Konfiguration der Zusammensetzung und Form des generierbaren Satzes von Zeichnungen verwirklicht. Der Anwender kann bei der Konfiguration von Zeichnungsschablonen mit  Woodwork for Inventor verschiedene Aspekte der automatisch generierbaren Dokumentation festlegen. Er kann außerdem die Anzahl, den Maßstab und die Darstellungsweise der abzuleitenden Projektionen für eine bestimmte Komponente festlegen. Auf dem Blatt lässt sich der Darstellungsbereich der Komponenten, die Zusammensetzung, sowie die Darstellung der Texturrichtung, des Kantenbildes bzw. sonstiger Beschichtungen bestimmen. Außerdem lassen sich die Parameter der Ableitung der Bohrtabellen bestimmen.

Diese Funktionalität verbessert die Standardisierung der herausgegebenen Dokumentation und beschleunigt deutlich die Arbeit des Konstrukteurs.

 
 

Prototypen erstellen, ändern, wiederverwenden und standardisieren

Mit Woodwork for Inventor kann man eine unabhängige Kopie eines beliebigen vorhandenen Möbelmodells machen. Deshalb kann der Konstrukteur sehr schnell konzeptionell ähnliche Möbel mit unterschiedlichen Konfigurationen und Maßen planen. Während des Kopierens kann man die Dateien umbenennen aber sämtliche Verbindungen zwischen den Komponenten genauso wie im Modell des Prototyps aufrechterhalten. Dann muss der Konstrukteur nur noch bestimmte Parameter des Modells ändern und neue Spezifikationen erstellen. Alle zugehörigen Zeichnungen werden mit kopiert und spiegeln das kopierte Möbelstück wieder.

Es ist völlig unkompliziert, während des Kopierens die Werte der Felder (iProperties) aller Verbindungskomponenten von einem Feld in ein anderes zu übertragen. Dank dieser Eigenschaft muss der Konstrukteur in der ersten Arbeitsphase nicht an den Code der entworfenen Komponente denken. Es reicht, wenn man den Komponenten funktionelle Bezeichnungen gibt: Seite, Boden, Oberteil. Später kann man diese Werte in die Feldbezeichnungen übertragen und in einer einzigen Operation den Feldern mit dem Code sowie den Dateinamen den Wert des hierarchischen Codes verleihen. Dadurch wird die Navigation bei den Spezifikationen und gleichzeitig in der gesamten erstellten Dokumentation deutlich erleichtert.

Hierarchisches Codieren ist ein weiteres Merkmal, welches das Kopieren mit Woodwork for Inventor von ähnlichen Funktionalitäten in den Produkten von Autodesk Inventor unterscheidet. Mit dieser Funktion kann man die Komponenten der Produkte so umcodieren, dass anhand des Teilecodes eine Identifizierung, zu welchem Erzeugnis das Teil gehört und in welcher Ebene der Verbindung es sich befindet, einfach ist.

 
 

CNC-Vorbereitung: Bohren, Fräsen, Sägen, etc.

Die Software Woodwork for Inventor verfügt optional über eine zusätzliche CAM-Funktionalität. Der Nutzer kann nach der Erstellung eines Möbelstücks die Geometrie des Modells direkt bei der Vorbereitung von CNC-Programmen für Holzbearbeitungsmachinen verwenden. Die Software wurde so entwickelt, dass ein CNC-Programm einfach und schnell unter maximaler Vermeidung von Fehlern vorbereitet werden kann. Der Nutzer hat bei der Festlegung des Basispunktes viele Möglichkeiten zu beschreiben, wie das Werkstück auf die CNC-Maschine gelegt wird. Die CAM-Funktion unterstützt dabei sowohl einen eben aus der Platte gesägten Rohling oder einen Rohling mit verleimten Kanten.

Eine weitere CAM-Eigenschaft, welche die Vorbereitungszeit eines CNC-Programms deutlich verkürzt, ist die automatische Auswahl der Geometrie wie z.B. Bohrungen oder Taschen. Jede Bearbeitung verfügt über eine Funktion der automatischen Zusammenstellung der kompletten Geometrie um diese zu generieren. Je nach Typ der Operation und der möglichen Orientierung des Werkzeugs im Umfeld wird die Geometrie des Teils analysiert und automatisch werden die notwendigen Elemente der Geometrie zusammengestellt, um eine Bearbeitung vorzubereiten. Der Mechanismus der Erkennung der Geometrie basiert auf der BREP-Geometrie (Begrenzungsflächenmodell) und ist von den Merkmalen der Zusammenstellung von Konstruktionskomponenten des Teiles unabhängig. Deshalb ist es nicht wichtig, auf welche Weise die Bohrungen beim Konstruieren des Teiles gemacht wurden – per Bohrungserstellungsbefehl, Volumen-Extrusion-Befehl oder eine andere Formveränderungsart. Außerdem kann man in Autodesk Inventor auch aus anderen Systemen wie STEP, IGES, ACIS, AutoCAD, Solid Works, CATIA usw. importierte Modelle einfach bearbeiten. Dazu muss man dem importierten Modell das Material von Woodwork for Inventor zuordnen und man kann mit diesem Teil im Umfeld von Woodwork for Inventor CAM arbeiten. Diese Eigenschaft beschleunigt die Vorbereitung eines CNC-Programms und hilft, Fehler zu vermeiden.

Bei der Vorbereitung von Konturbearbeitungsoperationen wie Fräsen und Auskehlung werden automatisch die dem Teil zugeordneten Stärken der Kantenleisten berücksichtigt. Des Weiteren kann der Nutzer für die Konturbearbeitung die im Teil gezeichneten Skizzen angeben. Zur Generierung der Laufbahn des Werkzeugs kann man nicht nur die linearen und bogenartigen sondern auch kurvenartigen Segmente der Geometrie angeben. Die vorbereiteten Operationen werden im seitlichen Browser dargestellt und können auf dem grafischen Bildschirm angezeigt werden. Dank den Kontexteditionsmöglichkeiten des Browsers können verschiedene Aspekte der Operationsfunktion geändert werden.

Die vorbereitete CNC-Technologie wird in der gewählten, am Anfang des Werkzeugs lesbaren Ausgabeform generiert. Das kann MPR, FMC, DXF oder ein anderes Format sein. Die Arbeit des Nutzers wird zusätzlich von einer Funktionalität erleichtert, die es ermöglicht, im Umfeld der Verbindung zu identifizieren, welche Teile des Erzeugnisses die erstellten CNC-Technologien schon haben und welche noch nicht. Das System ermöglicht es, ein Teil aus dem Umfeld der Verbindung zu wählen und es direkt in das Umfeld von Woodwork for Inventor CAM zu bringen, wo die CNC-Technologie vorbereitet wird. Dank der Ausgabe der Information für das komplette Erzeugnis kann man im Paketmodus die CNC-Programme für alle Teile des Erzeugnisses mit schon vorbereiteten CNC-Technologien generieren.

Das von den Benutzern geschätzte CAM-Modul von Woodwork for Inventor verfügt ab jetzt über ein weiteres entscheidendes Merkmal: Eine automatisierte CAM-Technologie. Hiermit kann der Benutzer z.B. eine komplette  Baugruppe bzw. ein Möbelstück öffnen und durch einen Tastendruck werden alle notwendigen CNC-Programme für die Bearbeitung der Teile generiert. Außerdem kann man die Parameter der CAM-Module generieren, die den Inhalt der automatisch erstellten Technologien und die Reihenfolge der Operationen beeinflussen. Dabei muss man erwähnen, dass auch weiterhin die „manuelle“ Erstellung der CNC-Technologien und das Redigieren dieser CNC-Technologien unabhängig von der Art der Generierung wie vorher bestehen.

Momentan verfügt Woodwork for Inventor über Postprozessoren für folgende Systeme: Hops (.hop), BiesseWorks (.cix), AlphaCAM (.dxf), CNI Informatica (.cni), AutoCAD (.dxf), TpaCAD (.tcn), EdiCAD (.tcn), IMAwop (.fmc), MasterWood (.tlf), WoodWOP (.mpr), TwinCAM (.dxf).

 
 

Integration der Daten mit Hilfe von Autodesk Vault

Woodwork for Inventor kann die generierten Informationen im Produktdatenmanagementsystem Autodesk Vault Professional integrieren. Nach der entsprechenden Konfiguration lassen sich Parameter wie Maße des Teils bzw. des Rohlings, Material-Codes usw. automatisch übermitteln, wenn diese während der Arbeit mit Woodwork for Inventor zugeordnet wurden. Im Prinzip kann man die Systeme so konfigurieren, dass in Woodwork for Inventor generierte Details als zusätzliches Merkmal in die Datenbank von Autodesk Vault Professional übermittelt werden können.

Der Stücklisten-Generator von Woodwork for Inventor ist zudem in der Lage die Bauteilinformationen direkt in den Teilestamm zu generieren. Hier wird jede Komponente von Autodesk Inventor mit dem in Woodwork for Inventor zugeordneten Materialien zerlegt, so dass z.B. Rohlinge des Hauptmaterials und Rohlinge der Deckmaterialien erzeugt werden. Auf diese Weise wird die Übermittlung der Daten aus Woodwork for Inventor in die Spezifikationen von Autodesk Vault Professional vollständig realisiert. Die Verbindung hierfür kann so konfiguriert werden, dass die generierten Einträge im Teilestamm nach Kategorien sortiert werden. Die Navigation in den Daten in Autodesk Vault Professional wird damit deutlich erleichtert.

Ferner gibt es die Möglichkeit, Woodwork for Inventor so zu konfigurieren, dass in die Daten der Komponenten auch den fertigungsrelevanten Daten verwendet werden z. B., für die Komponente generierte CNC-Programme, Zeichnungen im PDF-Format und mehr.

 
 
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